Deformations- und Überwachungsmessung

- Sicherung einer Baugrube

- Flussvermessung
Frühzeitige Erkennung von Gefahren dank vermessungstechnischer Überwachung.
Für die Sicherheit unserer Staudämme, Brücken und Stützmauern (alles sogenannte Kunstbauten) ist eine periodische Überwachung unumgänglich. Mit diesen Überwachungen werden kleinste Veränderungen der Kunstbauten in Lage und Höhe festgestellt. Nehmen diese Veränderungen ungewöhnliche Ausmasse an, sind Sicherheitsvorkehrungen zur Schadensvermeidung oder -verminderung zu treffen.
Mit einer Präzisionsüberwachung der Wijerwand am Goggeien, dem Wappenberg der Gemeinde Stein im Toggenburg, wurden Veränderungen festgestellt, die einen unkontrollierten Abbruch grösserer Felsmassen befürchten liessen.
Die Auftraggeberin entschied sich für die Sprengung der Wijerwand, um das Gefährdungspotential zu beseitigen.
Eingesetzt werden vermessungstechnische Überwachungen auch im Hochwasserschutz. Im Auftrag des Kantons werden periodisch die Profile der grösseren Flüsse wie z.B. Rhein und Thur gemessen. Die Veränderungen werden grafisch aufgezeichnet und ausgewertet. Anhand dieser Erkenntnisse werden z.B. Entscheide über das Ausbaggern von Geschiebe an exponierten Stellen gefällt.
Bei Stützmauern und tiefen Baugruben empfiehlt es sich, die Wände, nebst der Sicherung, periodisch zu überwachen. Durch die Feststellung von Veränderungen im Millimeterbereich oder darunter können Instabilitäten frühzeitig erkannt werden.
Während Bauarbeiten sind nicht nur die Baugruben sondern auch die Bauten auf den Nachbargrundstücken zu überwachen. Zur Überwachung auf mögliche Setzungen, wird häufig ein Präzisionsnivellement durchgeführt. Als Beweisgrundlage für allfällige Schadenersatz-forderungen gelten vor Baubeginn erhobene Rissprotokolle.