Hacker-Angriffe: Telefoniert Ihre Telefonanlage in die Karibik?

01.06.2017

Für Hacker gibt es kaum einfachere Ziele als Voice-over-IP-Telefonsysteme. Wir sorgen dafür, dass Ihre Anlage nicht nach Kuba telefoniert.

In der Schweiz sind von Hacker-Angriffen hauptsächlich Anlagen des Marktführers Mitel betroffen. Er hält einen Marktanteil von über 50% im KMU-Segment.

Swisscom-Kunden mit Mitel-Telefonanlagen haben letzte Woche einen Schaden von über 200'000 Franken erlitten. Und dies nur wegen unzureichender Sicherung des Systems: Nicht allen IT-Verantwortlichen und Telefonie-Lieferanten ist bewusst, dass hinter der VoiP-Technik ein Server mit einem Betriebssystem steht, das regelmässige Softwarepflege benötigt.

So gehen Hacker vor

Hacker verschaffen sich Zugriff auf Telefonanlagen und starten im Hintergrund Verbindungen zu kostenpflichtigen Telefondiensten. Zum Einsatz kommen Nummern von ausserhalb der Schweiz, um die Rückverfolgung zu erschweren. Lokale Netzbetreiber in Entwicklungs- und Schwellenländern wie zum Beispiel Kuba vergeben ganze Rufnummernblöcke an internationale Dienstleister. Diese vermitteln die Blöcke über mehrere Stationen weiter, bis sie schliesslich missbräuchlich verwendet werden.

Telefonanlagen professionell warten

Mitel-Anlagen im Swisscom-Netz mit regelmässigen Software-Updates und der Sicherheitsüberwachung durch die GEOINFO IT AG sind gegen die aktuelle Bedrohung sicher. Dies hat uns die Swisscom bestätigt. Unsere Kunden haben also nichts zu befürchten. Für alle anderen gilt: Die Methoden der Hacker ändern sich täglich und werden immer raffinierter. Darum empfiehlt es sich, die Wartung von Telefonanlagen an IT-Fachleute zu übergeben.

Die GEOINFO IT AG bietet Telefonlösungen an, die sich modulartig an die Bedürfnisse unserer Kunden ausrichten. Dazu gehören Garantieverlängerungen, automatisierte Backups, Zugang zum Mitel-Support mit kostenlosen Software-Updates sowie automatisierte Updates. Alles im Rahmen eines Service Level Agreements SLA.

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