Naturstrom für Herisauer Rechenzentrum

02.10.2018

Die GEOINFO betreibt ihr Herisauer Rechenzentrum ausschliesslich mit erneuerbarer Energie. Eine Wärmepumpe nutzt zudem die Abwärme und deckt damit auch im tiefsten Winter den Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser am Standort.

Die GEOINFO ist sich ihrer Verantwortung für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen bewusst. So verwendet der GEOINFO-Standort an der Kasernenstrasse in Herisau ausschliesslich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Die St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke haben für das Bezugsjahr 2018 ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt.

Solarstrom vom eigenen Dach

Der Strom aus der Wasserkraft wird durch eigenen Solarstrom ergänzt. Schon im Jahr 2002 wurde auf dem Dach des GEOINFO-Standorts an der Kasernenstrasse in Herisau eine Solaranlage in Betrieb genommen. Sie gehörte damals mit 18'000 KWh jährlicher Leistung zu den grössten Anlagen ihrer Art im ganzen Kanton und liefert auch heute noch zuverlässig Strom. Sie deckt damit zwischen 5 und 10 Prozent des jährlichen Gesamtverbrauchs am Standort. Eine Wärmepumpe nutzt zudem die Abwärme aus dem Rechenzentrum, was auch im tiefsten Winter für Heizung und Warmwasser ausreicht.

Noch viel Potenzial

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat bei der Solarenergienutzung noch viel Potenzial. Allein auf den bestehenden Dachflächen könnte ein grosser Teil des Ausserrhoder Strom- und Wärmebedarfs gedeckt werden (60 % bzw. 30 %). Dies ergab eine Auswertung der Ausserrhoder Solarpotenzialkarten, die auf dem GEOINFO-Geoportal einsehbar sind.

Karte Solarpotenzial auf dem geoportal.ch
 

Auswertung Solarpotenzial Kanton Appenzell Ausserrhoden 

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