GEOInfra: Infrastruktur-Management

Kartenbasierte Fachanwendungen für Verwaltungsprozesse gehören zu den Kernkompetenzen der GEOINFO. Im 2019 verschmelzen rund zwölf anlagespezifische Applikationen aus dem Bereich Infrastrukturen zu einer einzigen. Das macht deren koordiniertes Management innerhalb einer Verwaltungsorganisation möglich.

In den letzten Jahren hat die GEOINFO eine breite Palette thematischer Fachanwendungen zur Verwaltung von Infrastrukturanlagen entwickelt. Diese Applikationen sind in über 70 Gemeinden und Kantonen erfolgreich im Einsatz. Dazu zählen etwa die Kataster für Gewässerbau , Hydranten und Schieber , Kunstbauten , Strassen , Öffentliche Beleuchtung  oder Schutzbauten 

Digitalisierung – der nächste Level

Seit November 2018 arbeitet die GEOINFO an einem einheitlichen, themenübergreifenden Tool für kommunale und kantonale Infrastrukturen. Das Ziel ist, alle bisherigen Fachanwendungen in eine einzige zusammenzuführen. Das ermöglicht eine bereichsübergeordnete Gesamtsicht, ohne auf die bisherige themenspezifische Funktionalität zu verzichten.

Die neue Fachanwendung GEOInfra bildet den gesamten Lebenszyklus der jeweiligen Infrastrukturen ab: von der Neuerstellung bis zu deren Abbruch bzw. Aufhebung. Dazu zählen gemachte Feststellungen bei Inspektionen, der regelmässige Unterhalt bzw. die Pflege ebenso wie notwendig gewordene Massnahmen. Alle Vorkommnisse werden auf einer Zeitachse dargestellt und sind damit gut nachvollziehbar. Das Zusammenfassen unterschiedlicher Themen in einer Applikation vereinfacht den koordinierten Werterhalt der ganzen Infrastruktur für die öffentliche Hand. Unterhaltsmassnahmen aus verschiedenen Bereichen lassen sich aufeinander abgestimmt planen und durchführen.

Abgestimmte Konfiguration

Das Grundmodul der kartenbasierten Web-Applikation GEOInfra deckt die Bereiche Inventar, Inspektion und Unterhalt ab. Je nach Bedarf stehen unterschiedliche Themen zur Verfügung, die sich um zusätzliche Module wie Massnahmen, Ressourcen oder Finanzen ergänzen lassen.

Trotz der hohen Komplexität ist die Applikation intuitiv bedienbar. Über Schnittstellen ist auch der Zugriff auf Fachkarten, Kataster und Drittsysteme möglich. Thematische Darstellungen erlauben eine einfache visuelle Orientierung.

In den ersten Kantonen geht GEOInfra bereits im Sommer 2019 mit dem Schutzbautenkataster in den produktiven Betrieb. Noch im dritten Quartal 2019 folgen Baumkataster, Grünflächen, Kleinstrukturen und Unterhaltsdienst.

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