Inklinometermessungen

Bauarbeiten, aber auch natürliche Verschiebungen können zu Bewegungen von Erdmassen führen. An der Oberfläche lassen sich diese mit herkömmlichen geodätischer Messtechniken zuverlässig aufspüren und dokumentieren. Zur Erfassung von Deformationen im Untergrund aber muss auf alternative Messmethoden zurückgegriffen werden.

Inklinometermessungen zeigen mit hoher Präzision Verformungen im Untergrund auf. Ein Messrohr wird dabei fest im Boden verankert. Entlang des Rohres ermittelt eine Sonde anschliessend die Neigung, die dann die Auslenkung für den ganzen Rohrverlauf bestimmt.

Unstabile Situationen erkennen, Risiken minimieren

Durch den Vergleich mit der Nullmessung können Deformationen festgestellt werden. Dies lässt Aussagen zur Stabilität des untersuchten Areals zu und ermöglicht das rechtzeitige Ergreifen von Gegenmassnahmen.

Inklinometer-Messungen kommen zum Einsatz bei

  • Überwachung von Baugrubenabschlüssen
  • Verschiebungsmessungen in Rutschhängen
  • Dämme und Einschnitte von Verkehrsinfrastrukturen
  • Fundationszonen von Stützen und Pfeilern

Praxisbeispiele

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