Kataster Tierseuchen

Der «Tierseuchenkataster» erfasst und verwaltet die entsprechenden Grundlagendaten. Auf dieser Basis lassen sich Epidemien visualisieren, bekämpfen oder gar ganz vermeiden.

Die Anwendung wurde aufgrund der Erfahrungen mit der Vogelgrippe erarbeitet. Um Seuchen möglichst schon im Keim zu ersticken ist eine sorg­fältige und laufend aktualisierte Erfassung von Tierhaltungsbeständen mit ergänzenden Angaben zu ihrem Umfeld unabdingbar.

Auf den Ernstfall vorbereiten

Die Landwirtschaftsbetriebe werden nach Art und Anzahl der Nutztiere erfasst. Auf dieser Datenbasis lassen sich Gefahren- und Schutzzonen auskartieren. Im Ernstfall können so potentiell gefährdete Betriebe über die räumliche Ausbreitung einer Epidemie informiert und angemessene Gegenmassnahmen ergriffen werden.

Die Anwendung basiert auf dem einheitlichen geografischen Informationssystem der Geodateninfrastruktur (GDI). Alle für den erfolgreichen Einsatz relevanten Daten lassen sich je nach Bedarf – auch täglich – aktualisieren.