Zivilschutz: Steuerung Schutzraumbau

Die Fachanwendung «Steuerung Schutzraumbau» unterstützt die Gemeinde bei der Planung von Schutzräumen auf der Basis von Beurteilungsgebieten. Dank nahtloser GIS-Integration werden viele Grundlagendaten laufend aktualisiert.

Kantone und Gemeinden haben im Auftrag des Bundes die Planung, Erstellung und Kontrolle von Schutzplätzen für die Bevölkerung sicherzustellen. Diese Anwendung ist dafür das richtige Werkzeug.

Die von der Gemeinde festgelegten Beurteilungsgebiete geben Auskunft über ein Plus bzw. Minus an vorhandenen Schutzräumen. In den Gebieten enthalten sind Angaben zur Zahl der Schutzplätze, der Schutzraum-Arten und -Kategorien sowie den Baujahren und Assekuranznummern.

Mit nahtloser GIS-Integration

Dank nahtloser GIS-Integration bleiben die Grundlagendaten aus der amtlichen Vermessung sowie die Einwohnerdaten aktuell. Das entlastet die Gemeinde von administrativem Aufwand. Bestehende Schutzraumdaten werden direkt aus der kantonalen OM-Zivilschutz-Software importiert. Schutzräume ohne gültige Koordinaten oder Adressen lassen sich anschliessend manuell komplettieren.

Die integrierte Berichtsfunktion bilanziert automatisch die vorhandenen Schutzplätze pro Gebiet und vergleicht diese mit der Vorgabe aufgrund der Einwohnerzahl (Defizit bzw. Überschuss an Schutzplätzen).

Der regelmässige Datenabgleich zwischen Gemeinde und kantonaler Behörde erfolgt über eine Schnittstelle des Georechenzentrums, wobei gleichzeitig alle Schutzraumdaten aktualisiert werden.