Planungsmodelle im 3D-Geoportal: Bits statt Gips

Bisher vermochten Holz- oder Gipsmodelle ein Bauvorhaben am besten zu erklären. Doch diese sind relativ teuer und unflexibel. Häufig bestehen mehrere Varianten, die im Rahmen des Planungsprozesses aus identischen Perspektiven im Kontext der umliegenden Bebauung gegeneinander abzuwägen sind. Die Digitalisierung des Modellbaus kann vieles vereinfachen.

Dank Fortschritten in der 3D-Technologie und dem 3D-Druck kommen bei der Darstellung von Bauprojekten nun immer mehr Bits statt Gips zum Einsatz. Die aktuellen 3D-Geoportale der GEOINFO zeigen realitätsnahe Visualisierungen von Landschaften und des bebauten Raums. Darin lassen sich auch Planungsalternativen integrieren. So wurden für das 3D-Geoportal des Kantons Appenzell Ausserrhoden über 26‘000 Gebäude und rund 900'000 Bäume erstellt. Bereits heute wird das Modell aktiv bei der Beurteilung von sensiblen oder auch strittigen Baugesuchen in den jeweiligen Baukommissionen der Gemeinden eingesetzt.

Kundenstatements

Gemeinde Gais

«Ein Industriebau mitten in einem Wohnquartier ist eine Herausforderung für jede Bewilligungsbehörde. Dank nachvollziehbaren Entscheidungsgrundlagen auf der Basis des 3D-Modell konnte das Bewilligungsverfahren transparent und ohne grosse Verzögerung durchgeführt werden.»

 

Markus Nef

Bausekretariat Gemeinde Gais

Projekte, die Sie auch interessieren könnten:

zurück zur Übersicht