SBB: Erneuerung Fahrbahn Bahnhof Bülach

Im Bahnhof Bülach war die Fahrbahn mit Baujahr 1978 bereits über 40 Jahre alt. Darum waren sowohl Schotter sowie auch sieben Weichen und im Gleis 80 die Schienen und Schwellen zu ersetzen.

Die Arbeiten wurden während einer zweiwöchigen Totalsperre im Zweischichtbetrieb von 07:00 bis 23:00 Uhr ausgeführt. Für den Aushub kamen die Umbaumaschine Vanoliner und Gleisbagger zum Einsatz. Anschliessend brachte der Dozer die neue Verschotterung ein.

Wenig Nachtarbeit, mehr Schlaf

Dank der durchgehenden Sperrung konnten die Hauptarbeiten weitgehend ohne Nachtschichten ausgeführt werden. Das ist nicht nur kostengünstiger und für die Bauteams angenehmer und sicherer, sondern trägt auch zur guten Ausführungsqualität bei. Und beeinträchtigte natürlich auch weniger die Nachtruhe in der Nachbarschaft.

Optimales Zusammenspiel

Der Bauführer von GEOINFO koordinierte mehrere externe Unternehmungen sowie die SBB-internen Fachdienste. Zur Sicherstellung eines optimalen Bauablaufs erfolgte die Anlieferung des Schotters per LKW, der dann direkt mit Dozer verteilt und auf die richtige Höhe gebracht wurde. Diese Dienstleistungen wurden durch den GEOINFO-Bauführer gemäss Beschaffungsverfahren nach SBB-Vorgaben ausgeschrieben und vergeben.

Für den An- und Abtransport der Weichen kamen mehrere Weichentransportwagen (WTW) der SBB zum Einsatz. Die neuen Weichen wurden just-in-time angeliefert und die alten Weichen wurden mit den gleichen WTW direkt abtransportiert. Dank dem guten Zusammenspiel zwischen Baustelle und SBB-Cargo wurde sämtliches Altmaterial - Schotter, Schwellen und Gleise - direkt per Bahn der sachgerechten Entsorgung zugeführt. Der reguläre Bahnbetrieb konnte termingerecht wieder aufgenommen werden.

Projekt in Zahlen

  • Gleis und Weichenerneuerung total 1402 m
  • Aushub 2500 t
  • Neuschotter 2400 t

Erbrachte Leistungen

  • Gesamtprojektleitung
  • Bauablauf- und Logistikkonzept
  • Bauadministration und Bauführung
  • Ausmass, Überwachung und Kontrolle
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