Umfahrung Bütschwil: Vermessungs- und Monitoringarbeiten

Die GEOINFO Vermessungen AG führt seit Beginn der Bauarbeiten an der Umfahrung Bütschwil im Auftrag der «Arge UmBüTu» Vermessungs- und Monitoringaufgaben durch. Die Arbeitsgemeinschaft ist verantwortlich für die vier Tunnelbauten der neuen Strassenverbindung.

Seit der Fertigstellung der Umfahrung Bazenheid bleibt Bütschwil das letzte Nadelöhr der Schnellstrasse ins Toggenburg. Bis 2020 soll der Ortskern von der grossen Verkehrsbelastung befreit sein.

Die Hauptaufgaben der GEOINFO liegen bei anspruchsvollen Vermessungs- sowie Monitoringarbeiten. Das 3.8 km lange Strassenstück wird geprägt durch gleich vier Tunnelbauten:

  • Engi
  • Bahnhof
  • Michelau
  • Neudietfurt

Vermessung und Sicherheit

Für die Erstellung von Orthofotos kamen hochpräzise Vermessungsdrohnen zum Einsatz. Bei der Befliegung wurden auch Höhendaten generiert. Damit alle Puzzle-Teile der Umfahrung exakt zusammenpassten, wurde von der GEOINFO für den ganzen Bauverlauf ein exaktes Baufixpunktnetz erstellt.

Das neue Strassenstück schlängelt sich an manchen Stellen nahe an bestehenden Bauten vorbei. Dies stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit. Bei den Tagbauarbeiten an den Tunneln Engi und Bahnhof wurden zur Hangsicherung Bohrpfahlwände von mehr als zehn Meter Höhe eingesetzt. Im Bereich des Industriegebiets Soor verläuft die Strassenführung direkt entlang des SBB-Gleises. Sowohl bei Baugruben, Nachbarliegenschaften wie auch der Eisenbahnlinie setzt die GEOINFO verschiedene Sensoren zur regelmässigen oder sogar permanenten Überwachung ein. So lassen sich Risiken minimieren und bei Gefahr rechtzeitig Gegenmassnahmen einleiten.

Nach dem Bau ist vor der Vermessung

Auch nach Abschluss der Bauarbeiten und der Eröffnung der neuen Umfahrung geht die Arbeit der GEOINFO Vermessungen AG noch weiter: Alle Änderungen der Grenzverläufe sowie der Bauwerke sind in der amtlichen Vermessung nachzuführen.

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