Einhausung Schwamendingen

Für die Einhausung Schwamendingen überprüft die GEOINFO Vermessungen AG Betonelemente auf ihre Produktionsgenauigkeit. Die vorgefertigten Träger mit einer Länge von 25m erfüllen höchste Bautoleranzen. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt passgenau über der Autobahn bei Schwamendingen versetzt.

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Mit der Einhausung der Nationalstrasse N01/40 zwischen dem Autobahnkreuz Aubrugg und dem Schöneichtunnel auf einer Länge von knapp einem Kilometer, wird ein in der Schweiz einzigartiger rund 30 Meter breiter Nutzbau geschaffen. Ein durchgehender Grün- und Begegnungsraum auf dem Dach des Baus, der zukünftige Überlandpark, wird für die Quartierbevölkerung über Rampen, Treppen und Lifte erschlossen. Er soll das Quartier wieder miteinander verbinden, mit höherer Wohn- und Lebensqualität aufwerten und zur Erholungszone werden. Die Einhausung eliminiert die von der Autobahn verursachten Beeinträchtigungen wie Lärm und Abgase beinahe ganz. Das ASTRA finanziert das wegweisende Projekt zusammen mit dem Kanton und der Stadt Zürich.

Unabhängige Kontrollinstanz

Im Auftrag der ARGE EHS - bestehend aus den vier Partnern Walo , Implenia , Marti  und Anliker  - übernimmt die GEOINFO die komplexe geometrische Abnahme der Betonelemente und dokumentiert die Produktionsgenauigkeit.

Für eine unabhängige Kontrolle wurden in Tafers FR und in Veltheim AG insgesamt 40 Träger tachymetrisch vermessen. Bis im Frühjahr 2023 werden weitere 100 Träger produziert, welche vom GEOINFO Vermessungsteam ebenfalls kontrolliert und abgenommen werden.

Nach der Freigabe kommen die bis zu 60 Tonnen schweren Träger per Spezialtransport von den Produktionsstandorten zum Installationsplatz Schwamendingen. Dabei stellt die Anlieferung der langen Elemente durch das Wohnquartier eine spezielle Herausforderung für die Chauffeure dar.

Mit der Unterstützung der GEOINFO Ingenieure erfolgte die Auswertung im 3D-CAD. Die resultierenden Schnittzeichnungen liefern sehr übersichtliche präzise Angaben für die aufwendigen Versetzungs-Arbeiten und für allfällige Korrekturen an den Trägern. Als Grundlage dient ein detailliertes BIM-Modell, welches von den Bauunternehmen zur Verfügung gestellt wird. Da die Träger dem zukünftigen Strassenverlauf folgen, sind die Endplatten immer leicht abgewinkelt. Jedes der zahlreichen Elemente hat somit eine eigene Soll-Geometrie, welche es zu überprüfen gilt.

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