Ersatzneubau Bachdurchlass auf Strecke Bischofszell–Hauptwil
Baugruben- und Gleisüberwachung
Zu dem Start der Aushubarbeiten wurden gemäss dem Überwachungskonzept Punkte an der Aushubböschung, den Gleisen und dem naheliegenden Fahrleitungsmasten versichert. Während der Aushubphase haben wir diese in regelmässigen Zeitabständen mit der Nullmessung verglichen. Alle Beteiligten erhielten Berichte zu den Folgemessungen. Die Verschiebungen und Tendenzen konnten dadurch durch die Bauleitung gedeutet werden.
Vorgängig zu der Pressbohrung hat GEOINFO zudem die Flucht der Bohrachse abgesteckt, um das mehrere Tonnen schwere Bohrgerät dreidimensional auszurichten.
In der Einbaunacht während der Bohrung haben wir die Überwachungspunkte in der Umgebung der Pressbohrung vermehrt gemessen. Dies, um sicherzustellen, dass sich durch die Baumassnahme keine direkten Verformungen auf das Gleis oder die Böschungen auswirken. Während rund 4 Stunden wurde lautstark der Zielgrube entgegengepresst. Die Bohrarbeiten wurden erfolgreich in einer Nachtschicht abgeschlossen, dabei haben wir leichte Verformungen festgestellt.
Bis zum definitiven Abschluss erfolgen weitere regelmässige Überwachungsmessungen und Aufnahmen zur Dokumentation des ausgeführten Bauwerkes.